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Wasserhärte

Das von den Wasserversorgungsunternehmen gelieferte Trinkwasser unterliegt strengsten regelmäßigen Kontrollen und ist sowohl chemisch als auch hygienisch in einwandfreiem Zustand.
Dennoch ist innerhalb der Richtwerte der deutschen Trinkwasserverordnung ein breites Spektrum unterschiedlicher Wasserqualitäten vorzufinden.
So wird die Wasserhärte in verschiedene Härtebereiche eingeteilt. Von sehr weichem Wasser, beginnend bei 1° bis 6° dH bis hin zu sehr hartem Wasser ab 22° dH kann man in der Praxis antreffen.

Hartes Wasser ist zwar für die Gesundheit der Menschen förderlich. Aber das im Wasser enthaltene Kalzium hat auch Nebenwirkungen. Denn während sich der Körper freut, kann der daraus entstehende Kalk Leitungen und Haushaltsgeräten schwer zusetzen. Kalkflecken auf Armaturen und Fliesen sowie erhöhte Energiekosten durch Kalkablagerungen auf Heizelementen sind hier in erster Linie zu nennen. Ganz zu schweigen von den Kosten eines Rohrverschlusses durch Verkalkung.
Weiches Wasser hingegen begünstigt Korrosionserscheinungen. Diese reichen von einem verminderten Wasserdurchfluß auf Grund von Inkrustationen über eine rotbraune Einfärbung des Wassers bei Stahlrohren bis hin zu einem Wasserrohrbruch auf Grund von Lochfraß.


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