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Aktivkohlefilter

Chlor und andere Verbindungen aus der organischen Chemie lassen sich
mit den in den USA sehr verbreiteten Aktivkohlefiltern leicht entfernen.
In Deutschland wird aber in der Regel nur sehr leicht gechlort. Beim
Verbraucher sind nur selten Werte von 0,1 mg/l freiem Chlor
festzustellen. Dafür können im Wasser nach TVO eine gewisse Anzahl an
Keimen vorhanden sein. Diese können sich in normalen Kohlefilter stark
vermehren. Damit ist ein Aktivkohlefilter alleine nur dann zu empfehlen,
wenn es sich um einen modernen Blockfilter handelt, der durch die
Herstellung eine Porengöße und Filtrationstiefe aufweist, welche den
Durchbruch von Bakterien unterbindet.

Es gibt auch Blockfilter, die die Bakteriensicherheit durch eingebaute Hohlfasermembranfilter gewährleisten. Wasser in Deutschland enthält in der Regel eine große Menge an gelösten Stoffen. Kalk, Nitrat und andere in ionischer Form vorliegende Stoffe, können jedoch durch einen Aktivkohlefilter nicht entfernt werden. Lediglich bei gelösten Schwermetallen aus alten Leitungen sind einige moderne Blockfilter einsetzbar. Gegen alle Stoffe aus der organischen Chemie arbeiten sie natürlich hervorragend und eignen sich daher auch gut in Kombination mit anderen Filtersystemen, die hier vor allem bei flüchtigen Stoffen wie den Trihalomethanen Probleme haben.


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