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Aktivkohlefilter

Chlor und andere Verbindungen aus der organischen Chemie lassen sich
mit den in den USA sehr verbreiteten Aktivkohlefiltern leicht entfernen.
In Deutschland wird aber in der Regel nur sehr leicht gechlort. Beim
Verbraucher sind nur selten Werte von 0,1 mg/l freiem Chlor
festzustellen. Dafür können im Wasser nach TVO eine gewisse Anzahl an
Keimen vorhanden sein. Diese können sich in normalen Kohlefilter stark
vermehren. Damit ist ein Aktivkohlefilter alleine nur dann zu empfehlen,
wenn es sich um einen modernen Blockfilter handelt, der durch die
Herstellung eine Porengöße und Filtrationstiefe aufweist, welche den
Durchbruch von Bakterien unterbindet.

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Dampfdestillation

Bei der Dampfdestillation wird das Reinigungsprinzip der Natur imitiert. Beim
Verdampfen von Rohwasser gelangen nur Wassermoleküle in die Kondensspule
sowie jene Stoffe, die leichter flüchtig sind als H20. Diese meist grossen
organischen Verbindungen werden mittels kleiner Aktivkohleeinheiten nach der
Kondensation entfernt. Nachteil der erhältlichen Heimdestillatoren ist der nicht
unerhebliche Stromverbrauch und die nötige Reinigung des Verdampfungs-
Gefäßes.

Feinfilter

Auch Feinfilter oder Kombinationen aus Aktivkohle und Feinfiltern können nur
ungelöste Stoffe entfernen. Vor allem bei den Schwermetallen liegt hier eine
Gefahr vor. Sie sammeln die Schwermetallpartikel, welche eigentlich weniger
gefährlich sind. In der Stillstandszeit lösen sich Teile dieser Partikel auf und gehen
dann beim nächsten Gebrauch in ionischer Form durch den Filter hindurch.

Ionenaustauscher

Durch sogenannte Ionentauscher lassen sich gelöste Stoffe zwar teilweise
entfernen, jedoch findet hier ein Austausch statt. Wird Kalk entfernt, bleibt
zwar Ihr Rohrnetz im Hause sauber, der Körper wird aber durch das im
Ionentauscher abgegebene Natrium belastet. Wird der Filter auf die
Entfernung von Nitrat ausgelegt, so sind danach mehr Chloride im Wasser.
Bei kleinen Filtern oder Mischbettpatronen muss das teure
Ionentauscherharz dauernd erneuert werden. Bei grösseren Anlagen wird
das Abwassernetz, die Umwelt und der Geldbeutel durch Salz belastet.

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Kalk

Kalkstein bildet sich in erster Linie bei der Erwärmung von hartem Wasser. Der Kalk lagert sich schichtweise an den Rohrinnenwänden der Warmwasserleitungen ab. Es fließt dann immer weniger Wasser durch sich zunehmend verengende Leitungen.
Von schädlicher Kalksteinbildung sind auch Boiler, Heißwasserbereiter, Waschmaschinen und andere Haushaltsgeräte, in denen Wasser erhitzt wird, betroffen. Schon 5 mm starke Kalkablagerungen auf Heizstäben verursachen einen Enegieverlust in Höhe von ca. 30%.

Korrosion

Abhängig von der jeweiligen Wasserqualität besteht eine unterschiedliche Wahrscheinlichkeit zu der Bildung schützender Deckschichten auf der Rohrinnenseite.
Durch Wartungsarbeiten oder Rohrreinigungen im öffentlichen Versorgungsnetz können Sand, Rostteilchen und andere Stoffe in die Wasserleitungen eingespült werden. Dies kann zu gefährlicher Muldenkorrosion und letztendlich zum Leitungswasserschaden führen.

Osmose

Trennt man zwei gleichartige Flüssigkeiten durch eine halbdurchlässige Membrane, so wandern nach dem Prinzip der Brown`schen Molekularbewegung Flüssigkeitsmoleküle von beiden Seiten im Wechsel durch die Membrane.

Trinkwasserverordnung

Seit dem 01.01.2003 ist die novellierte Trinkwasserverordnung in Kraft. Danach gelten verschärfte Richtlinien für den Umgang mit dem Lebensmittel Trinkwasser.
Das heißt: Es sind nicht nur die wasserversorgungsunternehmen für Qualität und die Einhaltung der Grenzwerte bestimmter Stoffe verantwortlich, sondern auch der Hauseigentümer. Denn nun berücksichtigt die Trinkwasserverordnung das gesamte öffentliche Leitungsnetz inklusive Hausinstallation bis zur Wasserentnahmestelle.

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Umkehrosmose

Umkehrosmose ist ein Filtrationsverfahren, welches ermöglicht, Stoffe im Molekularbereich auszufiltern. Wie bei der normalen Filtration wird z.B. verunreinigtes Wasser gegen ein Filtermaterial gepresst. Die Verunreinigungen bleiben vor dem Filter zurück und die Wassermoleküle dringen durch. Als Filtermedium dient eine halbdurchlässige Membrane.

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Vitalisierung

Wasser trinken ist in - und gesund. Denn der menschliche Körper braucht am Tag je nach Alter und Gewicht zwischen 2 und 3 Liter Flüssigkeit, am besten in Form von Trinkwasser. Und immer mehr Menschen kommen auf den Geschmack von stillem Wasser: Es schmeckt gut, ist gesund und äußerst bekömmlich. Will man in den Genuss des beliebten Lebensmittels kommen, kann man sich mittlerweile sogar den Gang zum Getränkehändler sparen. Einfach und schnell in die Wasserleitung installiert, liefern chemiefreie Wasserbehandlungssysteme Leitungswasser in der Qualität von frischem, klarem Quellwasser.

Wasser sparen

Deutschland zählt zu den wasserreichen Ländern. Um jedoch auch für die Zukunft Trinkwasser in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung zu haben, bedarf es des besonderen Schutzes.
Diesbezüglich sind die Deutschen auf dem besten Weg. Sie gehen sparsam mit Wasser um und haben ihren Verbrauch seit 1985 um rund 20 Prozent gesenkt. Zur Zeit liegt er pro Person und Tag bei 128 Litern Trinkwasser.

  • 4l für Kochen und Trinken
  • 5l für Putzen und Sonstiges
  • 6l für Pflanzenbewässerung
  • 9l für Geschirrspülen
  • 11l für Körperpflege
  • 40l für Baden und Duschen
    Und 45 Liter spülen sie auf der Toilette weg - Trinkwasser, wohl gemerkt!

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Wasser-Lexikon

Hier entsteht

Wasserhärte

Das von den Wasserversorgungsunternehmen gelieferte Trinkwasser unterliegt strengsten regelmäßigen Kontrollen und ist sowohl chemisch als auch hygienisch in einwandfreiem Zustand.
Dennoch ist innerhalb der Richtwerte der deutschen Trinkwasserverordnung ein breites Spektrum unterschiedlicher Wasserqualitäten vorzufinden.
So wird die Wasserhärte in verschiedene Härtebereiche eingeteilt. Von sehr weichem Wasser, beginnend bei 1° bis 6° dH bis hin zu sehr hartem Wasser ab 22° dH kann man in der Praxis antreffen.

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