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Zirkulationspumpe

Eine Zirkulationspumpe ist eine elektrisch angetriebene Pumpe, die dazu dient, das warme Brauchwasser in einem Gebäude unverzüglich bereit zu stellen. Dazu wird das Warmwasser, das in der Regel in einem Warmwasserspeicher vorgehalten wird, über die Trinkwasserleitungen permanent umgewälzt. Der Grund für dieses Vorgehen liegt darin, dass sich ohne Zirkulationspumpe das in einer Leitung befindliche Wasser abkühlt, und einem Verbraucher, der den Wasserhahn aufdreht, um warmes Wasser zu zapfen, zunächst nur das abgekühlte Wasser zur Verfügung steht.

Zirkulationspumpen enthalten in der Regel:

  • einen Temperatursensor, um bei zu geringer Rücklauftemperatur (Soll-/Ist-Vergleich) die Pumpe zu aktivieren, um das Wasser wieder "umzuschichten".
  • ein Rückschlagventil, um die Schwerkraftzirkulation zu unterbinden
  • eine Zeitschaltuhr, die steuert, dass nur zu bestimmten Zeiten Warmwasser sofort zapfbar ist

Zweigriff-Armatur

Bei den klassischen Zweigriff-ARMATUREN werden Wassermenge und Temperatur durch zwei Bedienelemente (Griffe), je eines für die Kalt- bzw. Warmwasserzufuhr, reguliert. Für den Waschtisch wird üblicherweise die Platz sparende Einlochversion verwendet, die auch mit schwenkbarem Auslauf angeboten wird.
Die großzügige Dreilochversion, bei der die Bedienelemente jeweils links und rechts vom Auslauf montiert werden, eignet sich insbesondere für größere Waschtischanlagen.

Zweitbad

Die Anforderung der einzelnen Familienmitglieder können recht unterschiedlich sein. Die heran wachsenden Kinder bevorzugen die schnelle Körperpflege in einem WELLNESS-Bad. Wenn es das Budget erlaubt, ist es nahe liegend, beide Wünsche zu erfüllen. Oder: Jüngere Kinder fühlen sich vor einem Waschtisch in Normalhöhe wie Zwerge. Sinnvoll ist deshalb ein Kinderbad mit angepassten Montagehöhen. Oder: Beim Start in den Tag kommt es im Bad gerne zu Engpässen. Für Entlastung sorgt eine zweite Dusche – vielleicht im Gästebad.

zeitgenössisch

Meist wird das Adjektiv als Synonym zu aktuell verwandt. Doch streng genommen verweist der Begriff nicht auf die gegenwärtig aktuelle Situation, sondern auf den zu einem bestimmten (historischen) Zeitpunkt gültigen Stand der Dinge. Schiller beispielsweise war ein Zeitgenosse Goethes, und damit war die zeitgenössische literarische Strömung von Sturm und Drang, von klassischen Idealen sowie von revolutionären Tendenzen bestimmt.

zeitlos

Nicht zeitgebunden. Bezeichnet einen als ideal empfundenen, alterslosen Zustand, den wir uns nicht nur für unsere Person, sondern auch für unsere Wohnungsausstattung wünschen, wenn wir klassische Formen wählen.


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