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Tapeten

Herkömmliche Papiertapeten eignen sich nicht für Spitzwasser- und Nassbereiche, hier können nur Tapeten mit den Bezeichnungen „hochwaschbeständigt“ oder „scheuerbeständig“ verarbeitet werden. Oberhalb der Fliesensockel oder an der Decke können jedoch normale Tapeten verwendet werden. Glasfasergewerbetapeten ermöglichen ein Übertapezieren von Fliesen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Untergrund vorher verspachtelt wird. Und die Bahnen mit Dispersionsklebstoff aufgebracht werden. Danach empfiehlt sich ein Anstrich mit umweltverträglichem Acryllack. Verwendbar sind auch Vlies- und Vinyltapeten.

Teppichboden

Ein textiler Bodenbelag fürs Bad muss voll synthetisch und verrottungsfest sein. Optimale Eigenschaften haben spezielle Badezimmerteppiche, die waschbar und als Bahnenware und Fliesen erhältlich sind.

Terrakotta

Das Naturmaterial wird im Badbereich vorwiegend als Fußbodenbelag eingesetzt. Es besteht aus gebranntem Ton und fällt je nach Herkunft bräunlich, rötlich oder gelblich aus. Terrakotta wird überwiegend zu Fliesen und Platten verarbeitet. Die samtartige Oberfläche und die warmen Farbschattierungen bleiben erhalten, wenn die Fliesen nach dem Verlegen mit Naturharzöl grundiert und gewachst werden. Eine Hartversiegelung gibt noch mehr Schutz, verändert aber den Naturton. Beliebt sind neben quadratischen vor allem sechseckige Formen.

Terrazzo

Der Bodenbelag ist altbewährt und besteht aus einer Marmorkörnung, die mit Beton und Zement vermischt wird. Er hat eine gesprenkelte Optik und nach dem Schleifen eine glatte Oberfläche. Die Farben ergeben sich aus dem verarbeiteten Marmor. Als „örtlicher“ Belag wird der Fußboden gegossen, geschliffen und gewachst. Fliesen (30×30cm) sind fertig behandelt. Terrazzoböden sind sehr robust und pflegeleicht.

Thermostatarmatur

Sie können den Komfort sowie die SICHERHEIT im Bad steigern und gleichzeitig sparen. Thermostatarmaturen machen dieses Duo möglich: Unmittelbar nach dem öffnen der Armatur fließt das Wasser in der gewählten Wunschtemperatur. Damit entfallen die Einstellverluste, die bei ZWEIGRIFFARMATUREN besonders hoch sind, aber auch bei EINHEBELMISCHERN noch auftreten. Ein Anschlag bei 38°C, der sich nur durch drücken eines Entsicherungsknopfes überwinden lässt, verhindert, dass sich Kinder oder alte Menschen beim Baden verbrühen. Thermostatarmaturen halten die gewählte Temperatur auch bei Druckschwankungen zuverlässig. Sollte das Kaltwasser in folge eines Druckabfalls plötzlich ausbleiben, wird die Warmwasserzufuhr automatisch unterbrochen. Inzwischen gibt es sogar elektronische Thermostatarmaturen mit integrierter Automatik zum Wechselduschen. Jedes Familienmitglieds kann „sein“ individuelles Duschprogramm eingeben und per Knopfdruck aktivieren. Die Mehrzahl der Thermostate ist aber noch mechanisch gesteuert.

Tiefspüler

WC, bei dem die Exkremente des Nutzers direkt in das im WC stehende Wasser fallen. Vorteil: weniger Geruchsbelästigung. Aber: einige Spritzer sind meist nicht zu vermeiden (Tipp: einige WC-Papier-Blätter auf den Wasserspiegel legen!)

Tiefspülklosett

Der TIEFSPÜLER hat die Form eines wassergefüllten Trichters. Das Wasser stellt hierbei einen wirkungsvollen Geruchsverschluss dar, da er die Ausscheidungen auf schnellstem Wege aufnimmt. Sieht man von dem unangenehmen „Plumps“-Effekt ab, hat der Tiefspüler noch den Vorteil, dass es im Gegensatz zum FLACHSPÜLER meist keiner Nachreinigung bedarf. Es gibt ihn als Stand- und als WANDHÄNGENDES MODELL.

Toilette

Das Wort wird heute für den Bad/WC-Raum, daneben noch für Kleidung („Toilette machen“) gebraucht. Es ist eine Verkleinerungsform von französisch „toile“, d. h. „Leinen“. Mit einem Leinentuch waren die seit Mitte des 17. Jahrhunderts üblichen Putztische bedeckt, an denen sich die Damen in ihrem Boudoir zurechtmachten.

Traditioneller Vertriebsweg

Bezeichnet die Vermarktung von Sanitärprodukten ausgehend vom Hersteller über den Fachgroßhandel bis zum FACHHANDWERKER (Installateur). über diese Form der Vermarktung werden noch wie vor die meisten Produkte an Sie als Privatkunde verkauft. Oftmals spricht man hierbei auch vom klassischen Vertriebsweg.

Travertin

Ein beliebter Naturstein für die Badgestaltung, der für die Verarbeitung zu wand- und Bodenplatten gespachtelt und poliert wird. Charakteristisch für den porösen Kalkstein sind stumpfe Stellen auf der Oberfläche, die durch die Verspachtelung der Poren entstehen.

Turbopool

Verbindung aus Air- und Whirlpoolsystemen. Meist sehr teuere und mit vielen Zusatzfunktionen ausgestattete WHIRLPOOLS / Whirlwannen.

Türarten

Die Schiebetür – meist in Verbindung mit Kunstglas – ist nach wie vor der am stärksten verbreitete EINSTIEG bei DUSCHABTRENNUNGEN. Weil der Schwingraum von der Tür entfällt, lässt sich der Platz anderweitig nutzen: z. B. für Badmöbel. Allerdings verengen Schiebetüren die Durchgangsbreite um mindestens ein Drittel. Ein weiterer kritischer Punkt ist die untere Führungsschiene. Achten Sie darauf, das sich die Türelemente zu Reinigung leicht aus dieser Schiene lösen oder sonst bequem erreichen lassen. Daran erkennen Sie Qualitätsprodukte. Bei Falttüren ist außerhalb ebenfalls kein Schwingraum erforderlich. MARKENHERSTELLER bieten noch weit mehr Einstiegsvarianten an und können damit für jeden Einzelfall eine geeignete Lösung liefern.


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