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Sandstein

Der Sandstein ist im Gegensatz zu chemischen und von Lebewesen abgelagerten Gesteinen wie Kalkstein oder Kohle klastischen Ursprungs, besteht also aus Trümmern verwitterter und abgetragener Gesteine. Da Quarz ein relativ verwitterungsresistentes Mineral ist, welches außerdem in sehr vielen Gesteinen vorkommt, reichert es sich beim Verwitterungs- und Transportprozess stark an, während andere Mineralkörner zerfallen. Deshalb bestehen die Sandsteine ganz überwiegend aus diesem Mineral.

Sanitärfachhandel

Sanitärfarben

Sanitärkeramik ist in einer Vielzahl von Farben erhältlich. Es sind von den deutschen Herstellern rund 40 Farben auf dem Markt. Dabei unterscheidet man Basis- und Hausfarben. Von einer Basisfarbe spricht man, wenn sie von mindestens vier Herstellern angeboten wird. Basisfarben sind zur Zeit: Weiß (Alpin), Manhattangrau, Bahamabeige, Pergamon, Jasmin, Edelweiß und Flanell. Dazu kommt eine breite Palette firmeneigener Hausfarben (z. B. Amethyst, Türkis-Royal, Luxor-Blau). Manche Firmen haben bis zu 500 Farbtönen im Programm.

Sanitärinstallateur

Sanitärporzellan / Sanitärkeramik

Dazu zählt man Erzeugnisse aus Sanitärporzellan und aus FEUERTON und Feinfeuerton. Sanitärporzellan ist ein dicht gebrannter Werkstoff und besteht zu etwa gleichen Teilen aus Ton, Kaolin, Feldspat, und Quarz. Die Produkte sind mit einer weißen oder farbigen Glasur überzogen. Feuerton und Feinfeuerton sind Werkstoffe aus keramischen Materialien, die mit Schamottezusätzen hergestellt werden. Die Oberflächen sind mit keramischen Schutzüberzügen und weißen oder farbigen Glasuren bedeckt. Bei Feinfeuerton ist die Oberfläche feinkörniger.

Man unterscheidet die Keramik bei Fußböden in verschiedene Arten

  • Steingut:
    Als Steingut bezeichnet man Keramik, deren „Scherben“ nach dem Brand bei ca. 950°–1100° eine Wasseraufnahme von mehr als 10 % aufweisen. Vorteil ist die gute Bearbeitbarkeit sowie Dekorierungsfähigkeit. Steingut ist nicht frostfest, daher bleibt die Anwendung auf den Innenbereich beschränkt.
  • Steinzeug:
    Im Gegensatz zum Steingut wird der Scherben bei 1150°–1300° C gebrannt. Durch Zugabe von Feldspaten und anderen Flußmitteln werden die großen Zwischenräume mit geschmolzenen Glaströpfchen aufgefüllt. Dadurch erreicht man eine höhere Dichte, geringere Wasseraufnahme und bessere mechanische Festigkeit. Steinzeug ist frostbeständig.
  • Feinsteinzeug:
    Der Name Feinsteinzeug wird auch oft mit FSZ abgekürzt. Extrem feines Mineralpulver mit hohen Anteilen an Quarz, Feldspaten und anderen Flußmitteln wird unter hohem Druck trocken gepresst. Durch die sehr dichte Sinterung wird eine äußerst geringe Wasseraufnahme von unter 0,5% erreicht. Die Brenntemperatur von ca. 1200° C trägt zu einer sehr dichten Verbindung bei, die bei dem fertigen FSZ zu einer hohen Verschleißfestigkeit und chemischen Beständigkeit führt.
  • Cotto oder Terrakotta:
    Basismaterial ist Kalkmergel mit starken „Verunreinigungen“ aus Quarzkrümeln. Die Grundmasse wird in Holzformen gedrückt und an der Luft getrocknet.
    Bei einer Temperatur von 950°-1050° wird Cotto nach dem Trocknen dann in einem Ofen 36 bis 48 Stunden lang gebrannt. Dabei wird aus dem blau-grauen Ton durch Oxidation der typisch rötlich gefärbte Cotto. Bei dieser Herstellungsmethode können auch Reliefs oder Muster in den frischen Teig eingedrückt werden.
  • Klinker und Spaltklinker:
    Zu den sogenannten grobkeramischen Produkten gehören die klassischen Klinker. Bestehend aus Schamotte, Feldspäten und weiß- oder rotbrennenden Tonen (d. h. die Farbe entsteht erst durch den Brand), werden sie wie Cotto als Teig angerührt und im Strangpressverfahren geformt. Wenn bei der Trocknung eine Restfeuchte von circa 3% erreicht worden ist, wird der Hartziegel glasiert oder unglasiert bei 1200° C gebrannt. Hohe Kantenschärfe und Beständigkeit gegen Wasser und Frost lassen den Klinker zu einem idealen Boden- und Wandbelag für Außenbereiche werden.

Zum Glück haben die Eigenarten des unvergleichlichen Werkstoffs die Menschheit nicht daran gehindert, Keramik herzustellen und zu gestalten, seit Jahrtausenden. Kein anderes Material hat eine derart üppige Tradition. Schon vor 5000 Jahren, als die Hochkulturen des Orients erblühten, war dort Keramik die Materie, aus der Gebrauchsgegenstände und Kunstwerke entstanden.
Die heutige keramische Industrie greift auf eine unvergleichliche Erfahrung zurück und hat den urwüchsigen Stoff im Griff. Mit Hightech und viel Fingerspitzengefühl wird die Eigenwilligkeit des Materials gezügelt. In der modernen Fertigung der großen Badkeramikhersteller steht am Anfang der Computer. Ausgefeilte CAD-Programme, mit deren Hilfe neue Designs zu neuen Produkten werden, sind im Einsatz.
Sie stellen bereits in Rechnung, dass das keramische Material im Verlauf der Produktion seine Form verändert, dass zum Beispiel Wölbungen flacher werden. Sie berücksichtigen, dass es rund 12 – 13% seines Volumens verliert (die Fachleute sprechen von Schwindung).

Sauna

Der eigentliche Saunaraum, der innen zumeist vollständig aus Holz besteht, wird mittels eines Saunaofens auf eine Temperatur erhitzt, die in der Regel zwischen 80 °C und 100 °C liegt, bei trockener Luft kann die Temperatur bis zu 130 °C betragen.
In den skandinavischen Ländern hat die Sauna eine enorme Bedeutung bei der Pflege sozialer Kontakte. So ist es z.B. unter Geschäftsleuten üblich, sich in der Sauna zu treffen und dort geschäftliche Entscheidungen zu fällen.
Jedoch ist der größte Nutzen des Saunabadens der Gesundheitaspekt, denn der Besuch einer Sauna dient der körperlichen Erbauung, der Körperreinigung und der Verbesserung des Wohlbefindens.
Mehr als 450 fachwissenschaftliche Arbeiten der modernen Medizin belegen den Nutzen des Saunabadens:

  • Das gesunde vergnügen des Saunabadens kennt fast keine Altersbegrenzung.
  • Bereits für Kinder ab zwei Jahren ist die Sauna ein idealer Ausgleichsort für Gesundheit und Wohlbefinden.
  • Der gestresste, beruftätige Mensch unserer Tage findet in der Sauna ein Refugium, um seine seelischen und körperlichen Kräfte wirkungsvoll zu erneuern.
  • Zunehmend ältere Menschen nutzen das Saunabaden, um Aussehen, Beweglichkeit und Leistungsfähigkeit zu erhalten.
  • Saunabaden ist eine wirkungsvolle Gesundheitsvorsorge.

Schallschutz

Körperschall ist ein ernstzunehmendes Thema. Bei mangelhafter Installation (Eigenleistungen, Betriebe mit ungelernten Arbeitskräften) besteht die Gefahr, dass Frühduscher alle Mitbewohner aus dem Schlaf reißen. Eine kleine Schallbrücke zwischen einer nicht nahtlos gedämmten Wasserleitung und dem Mauerwerk kann neben viel ärger auch Schadensersatzforderungen nach sich ziehen. Selbst in Einfamilienhäusern macht es Sinn, in den Schallschutz zu investieren. Sprechen Sie Ihren FACHHANDWERKER darauf an.

Schimmelpilz

Verhindern Sie Schimmelpilze, indem Sie die Fugen regelmäßig säubern und für eine gute sorgen. Die Oberfläche der flexiblen Fugen aus Pilz hemmenden Sanitär-Silikon sollte nämlich möglichst schnell trocken werden – vor allem auch in den Hohlkehlen. Notfalls trocknen Sie die Fugen mit einem Schwamm. Wassertropfen waschen das Pilz hemmende Mittel aus dem Silikon aus und schaffen so ein idealen Nährboden. Bereits die Sporen eines 1 Quadratzentimeter großen Schimmelpilzes können zu allergischen Atemwegserkrankungen führen. Besonders gefährdet sind Kleinkinder.

Schutzmaßnahmen

Schutzmaßnahmen im Bad sind in einer Norm (DIN 57100/VDE 100 Teil 701) festgelegt. Diese unterscheidet vier Bereiche:

  • Bereich 0:
    Im Innenbereich von Badewanne oder Dusche dürfen ausschließlich Leuchten der Schutzart IPX7 (geschützt gegen die Folgen von Eintauchen) eingesetzt werden.
  • Bereich 1:
    Im Umkreis von 60 Zentimetern um Brausekopf bzw. Bade- oder Duschwanne müssen die Leuchten mindestens der Schutzart IPX5 (geschützt gegen Strahlwasser) entsprechen.
  • Bereich 2:
    Die Leuchten müssen mindestens die Schutzart IPX4 (geschützt gegen Spritzwasser) haben. Dieser Bereich wird kleiner, wenn eine Trennwand die elektrischen Geräte vor Spritzwasser schützt.
  • Verbleibender Raum:
    Im verbleibenden Raum müssen keine Leuchten höherer Schutzart eingesetzt werden.

Steckdosen, auch wenn sie in die Leuchte eingebaut sind, und Schalter sind in den Bereichen 0, 1 und 2 nicht zugelassen. In Leuchten eingebaute Schalter sind dagegen erlaubt, dürfen jedoch die Schutzart nicht herabsetzten. Stromkreisleitungen für die Beleuchtung können nur im Bereich 2 und im verbleibenden Raum verlegt werden.

Schwallbrause

Für die Sauna sind Schwallbrausen unentbehrlich. Sie werden fest in der Wand installiert und geben einen breiten, kräftigen Schwallstrahl mit einem Durchlauf von zwei Litern Wasser pro Sekunde ab. Die Duschwanne bedarf deshalb einer besonderen Ablaufausstattung oder Wandhöhe.

Schwarzwasser

Schmutzwasser, das mit dem Abwasser vom WC in Berührung gekommen ist.

Schürze

Auch Wannenschürze genannt. Ist eine schnelle und meist auch preiswerte Alternative zum Einfliesen einer DUSCH- bzw. BADEWANNE. Die Schürze besteht meist aus dem gleichen Material (gleiche Farbe) wie die Wanne, kann direkt angeformt sein oder aber separat und wird an der Wanne oder am evtl. vorhandenen Untergestell befestigt. Sehr häufig bei Eckwannen anzutreffen, da runde Verfliesungen der Badewanne sehr aufwendig sind. Zusätzlicher Vorteil: Beim Betrieb eines WHIRPOOLS, ist die Technik jederzeit sehr leicht zugänglich (Wartung!).

Selbstschlussarmaturen

Selbstschlussarmaturen sind überwiegend aus öffentlichen Sanitärbereichen bekannt. An Waschtisch oder brause kann der Benutzer zwischen automatischem und manuell auszulösendem Stopp wählen. Ein Druck auf den Armaturenkopf bringt das Wasser zum Fließen. Es stellt sich je nach programmierter Fließdauer nach fünf bis 45 Sekunden selbsttätig ab oder kann durch einen zweiten Druck auf den Knopf vorzeitig unterbrochen werden.

Service

Vergleichen Sie nicht nur Preise, sondern hinterfragen Sie schon vor dem Kauf den Service, den Hersteller und FACHHANDWERKER auf lange Sicht bieten. Da kann es sich durchaus lohnen, etwas mehr auszugeben, um später auf der sicheren Seite zu sein.

Sicherheit

Immer wieder passieren im Bad schwere Unfälle: Entweder sind es Stürze oder VERBRENNUNGEN durch heißes Wasser. Investieren Sie bei der Badausstattung deshalb auch in die Sicherheit. Sinnvoll sind Rutsch hemmende Beläge, robuste Haltegriffe und ein Sitz in der Dusche, Einstieghilfen an der Badewanne und vor allem auch THERMOSTATARMATUREN oder zumindest EINHEBELMISCHER mit Heißwassersperre.

Sicherheitsglas

Silikon

Verwenden Sie für flexible Fugen im Bad ausschließlich Sanitär-Silikon mit Pilz hemmender Wirkung.

Siphon

Auch Schwanenhals genannt. Der Siphon ist ein mehrfach gekrümmtes Rohr in Abwasserleitungen. Gibt es als RÖHREN- oder FLASCHENSIPHON. Dient zur Vermeidung des Austritts von Faulgasen aus der Hausinstallation. Wird in speziellen Varianten bei Waschtisch, WC, BIDET, DUSCHE und BADEWANNE eingesetzt. Ist normalerweise aus Kunststoff, bei Sichtkontakt (z.B. am Waschplatz) gibt es auch sehr schöne, edle Metall- Siphons.

Solarium

Ein Solarium ist eine technische Einrichtung zur Bestrahlung des Körpers mit UV-Licht und wird auch Sonnenbank genannt.
Seit Millionen von Jahren bedeutet die Sonne Leben, Energie, Wärme und Licht.
Für viele unserer Vorfahren überall auf der Welt war sie Kraftquelle und Gottheit zugleich.
Schon die alten Kulturvölker kannten die heilende Kraft der Sonne. Die Griechen machten sich bereits Ihre leistungssteigernde Wirkung zunutze. Auch die Römer wussten, dass die Sonne gesundheitsfördernd ist und bauten sich auf ihren Häusern natürliche Solarien. An der Funktion der Sonne als Quelle des Lebens hat sich nichts geändert nur die Einstellung gegenüber der Sonne wandelte sich im Laufe unserer Entwicklung. Heute spielen bei der Besonnung neben der Bräune und der Aktivierung der natürlichen Lichtschutzmechanismen die biopositiven Allgemeinwirkungen eine immer größere Rolle.

Solnhofener Platten

Material für Boden- und Wandbeläge. Solnhofener Plattenkalk aus dem Altmühltal gehört wie MARMOR zur Gruppe der Kalksteine. Es ist ein dünnplattiger, feinkörniger, dichter und säureempfindlicher Stein. Bruchrauhe und angeschliffene Oberflächen werden mit silikonhaltigen Mitteln gepflegt, polierte mit säurefreier grüner Seife.

Sondermaße

DUSCHABTRENNUNGEN mit variablen Wandanschlussprofilen haben sozusagen eingebaute Sondermaße. Damit ist ein Breitenausgleich bis zu 15/20 cm möglich. Auch das Problem nicht lotrechter Wände lässt sich damit meistern. Bei Dachschrägen, Ecken, Nischen und Übergängen zur BADEWANNE sind Maßanfertigungen zur Stelle. Hier lohnt sich der Einsatz eines Fachmanns. Er nimmt sorgfältig Maß und garantiert die Funktionssicherheit und Passgenauigkeit der Sonderlösung.

Sortiment

Ein lückenloses Sortiment in allen Preisklassen und Stilrichtungen finden Sie in den FACHAUSSTELLUNGEN BAD und in den Bäderstudios der FACHHANDWERKER. Auf den ersten Blick fällt Ihnen die Wahl möglicherweise schwer. Lassen Sie sich deshalb durch eine BERATUNG zu Ihrem individuellen Traumbad lotsen.

Spa

Bezeichnung für sehr großen WHIRLPOOL, der für zwei oder mehrere Personen geeignet ist. Diese Whirlpools haben teilweise permanente Wasserbefüllung, die konstant auf Temperatur gehalten wird und durch aufwendige Filteranlagen gesäubert werden muss. Deshalb sehr teuer und meist nur in öffentlichen Anlagen zu finden.

Spiegelschrank

Spiegelschränke immer perfekter und sind entweder als Solisten oder als Bestandteil eines Badmöbelprogramms zu bekommen. Sie gehören zur kompletten Waschplatzgestaltung, z.B. in Verbindung mit Unterschränken. Integrierte Lichtleisten oder Halogenspots sorgen nicht nur für eine individuelle Badbeleuchtung, sondern geben auch optimales Kosmetiklicht. Technische Raffinessen erleichtern den Alltag: Infrarotsensoren z.B. schalten das Licht beim Betreten und Verlassen des Badezimmers automatisch ein und aus.

Weiterlesen: Spiegelschrank

Spritzschutz

Selbst Mieter, die im Bad nichts verändern dürfen, können sich von DUSCHVORHANG an der BADEWANNE trennen. MARKENHERSTELLER bieten solide Spritzschutzkonstruktionen an, die zwischen Boden und Decke beziehungsweise Wannenrand und Decke verspannt werden. Bei einem Umzug sind diese praktischen und optisch ansprechenden Lösungen schnell demontiert und hinterlassen keine Spuren.

Spülkasten

Ein Spülkasten befindet sich meist oberhalb der Toilettenschüssel. Dieser füllt sich in ein bis drei Minuten mit etwa 9-12 Litern Wasser. Dieses wird nach dem Auslösen auf einen Schlag freigegeben, wobei es sich durch ein relativ dickes Rohr (einige Zentimeter Durchmesser) in die Schüssel ergießt.
In früherer Zeit befand sich der Spülkasten des öfteren an der Decke des Toilettenraumes, um zusätzlich zu der Wassermenge auch noch etwas Druck aufzubauen. Bei neuzeitlichen Spülkästen erfolgt die Auslösung meist durch Druck auf einen Schalter. Dazu gibt es oftmals eine Wasserstoppfunktion, die beispielsweise durch das Zurückziehen der Auslösetaste ausgelöst wird. Dies soll Wasser dann sparen, wenn es nur in kleinen Mengen benötigt wird. Hochhängende Spülkästen wurden durch das Ziehen an einer Schnur oder Kette aktiviert, die von diesen herunterhing.

Spülrand

Bezeichnet den oberen Rand des WC´s durch den das Spülwasser rund um die WC-Schüssel geführt wird. Man unterscheidet (nach unten) offene oder geschlossene (mit nur einzelnen Austrittsöffnungen) Spülränder. Mittlerweile produziert die MARKEN- Industrie vollständig , auch innen, glasierte Spülränder.Bringt leichte Vorteile bei der HYGIENE.

Stahl, emailliert

Dieser Wannenwerkstoff entsteht durch Beschichtung der verformten Stahlblechs mit einer glatten, pflegeleichten Schutzschicht aus Email. Dabei wird sehr fein gemahlenes Glas bei etwa 950 °C aufgebrannt. So entsteht eine glasartige Oberfläche. Eine harte Oberfläche, Farbechtheit, leichte HYGIENISCHE Pflege, Robustheit und lange Lebensdauer sind die wesentlichen Merkmale. Kleine abgeplatzte Stellen lassen sich mit einer Reparaturpaste ausbessern. Achten Sie beim Kauf von Stahlemailwannen auf QUALITÄT. Bei MARKENHERSTELLERN sind Sie auf der sicheren Seite.

Stahlwanne

Besteht aus einem in Form gepressten Stahlblech, das anschließend einmal oder mehrfach emailliert wird. Produktionsverfahren für große Verkaufsstückzahlen, da Stahlformen und Produktionsinvestment sehr teuer sind.

Standarmatur

Sollen Badewannen frei zugänglich im Raum stehen, müssen die wasserzu- und abläufe im Fußboden an den Wannenstandort verlegt werden. Dort sind dann spezielle Armaturen erforderlich: Standarmaturen werden außerhalb der wann montiert und sind folglich frei sichtbar.

Standsäule

Früher konstruktiv unterstützende Keramiksäule für den keramischen Waschtisch. Dient heute eher der Dekoration bzw. der Verkleidung des SIPHONS unter dem Waschbecken. Ist selten geworden.
Siehe auch: HALBSÄULE

Statik/statisch

Statik (von altgriech. "statike" [techne] = [Kunst des] Wägens, "statikos" = zum Stillstand bringend) bezeichnet allgemein Ruhendes oder Unbewegliches sowie die physikalischen und bautechnischen Mechanismen, die zum Ruhen der Kräfte führen. Das entsprechende Adjektiv steht darüber hinaus für eine gewisse Unbeweglichkeit im Leben, und in gestalterischen Fragen für einen ruhenden, ja starren Zustand (im Gegensatz zu flexibel, beweglich, dynamisch). Negativ kann damit eine spannungslose, uninspirierte Komposition beschrieben werden, positiv eine in sich ruhende Zusammenfügung von Elementen zu einer ausdrucksstarken (monumentalen) Einheit.

Stil

Stil ist in erster Linie der Ausdruck von Persönlichkeit. Er kann aber nicht nur eine individuelle Ausdrucksweise bezeichnen, sondern auch die typische Darstellungs- und Ausdrucksweise einer Epoche (wie der Jugendstil), einer Region (etwa der italienische "Bel Design") oder eines Künstlers/einer Gruppe von Künstlern oder Designern (Bauhaus, Memphis etc.).
Ein Stil ist gekennzeichnet durch wiederkehrende, charakteristische Merkmale, durch die Auswahl und die Anwendung von Formen. Bilden diese Merkmale ein einheitliches, bei vielen Individuen nachzuweisendes Muster , spricht man in der bildenden Kunst von einer Stilrichtung. Bilden diese Ausdrucksmittel sich zu einem persönlichen Stil aus, spricht man von einem Individualstil, der in der Kunst, im Design oder in der Mode wieder zu finden ist. Ein Stil kann aber auch unabhängig von Persönlichkeiten und Zeiten als "archaisch", "ideal" oder als "naturalistisch" bezeichnet werden. Im Design sind besonders die stilistischen Kategorien funktionalistisch, minimalistisch, organisch und klassisch verbreitet.

Strahlregler

Anschraubbares, mit feinem Sieb ausgestattetes Schlussstück für Wasserhähne, das ein gleichmäßiges Strömen des Wassers bewirkt.

Stromlinienform

Als Stromlinienform bezeichnet man allgemein die tropfenförmige Idealform eines Körpers oder Gegenstandes, die sich durch einen geringen Strömungswiderstand gegenüber dem umströmenden Medium, zumeist Luft oder Wasser, auszeichnet. Vorbilder finden sich häufig in der Natur. Im Transportdesign ist sie meist das Ergebnis aerodynamischer Studien im Flugzeug- und Automobilbau etc. Typisch sind die spitz auslaufenden Formen, wie sie etwa ein Rennhelm im Radsport aufweist.
In der Designgeschichte spielt die Stromlinienform vor allem in den USA der 30er- bis 50er-Jahre eine große Rolle, von wo aus sie sich als dekoratives Gestaltungselement auch im Wirtschaftswunder-Deutschland verbreitete. Die "streamline" wurde hier als Zeichen für Fortschritt und Dynamik auf beliebige Alltagsgegenstände übertragen. Nicht nur Autos und Busse, sondern auch Gebäude, Kinderwagen, Kaffeemaschinen und Bleistiftanspitzer dieser Zeit wiesen turbinenähnliche Formen und spitz auslaufende Zierleisten auf.

Styling

Styling bedeutet die formästhetische Überarbeitung eines Produkts im Sinne einer Verschönerung der Hülle mit dem Ziel besserer Verkäuflichkeit. Styling bezeichnet einen meist geringfügigen, rein äußerlichen Feinschliff. Hiermit wird die Wahl des Kunden durch den hohen optischen Reiz beeinflusst. Styling wird in verschiedensten Bereichen angewendet, z.B. Essen, Blimen, menschlicher Körper, Innenraumausstattung. Dies gilt aber auch für Ausstellungen oder Ausstellungsbäder, die mithilfe angemessener Dekoration ("Accessoires") an Attraktivität für den Endkunden gewinnen. Durch die Auswahl an Styling-Elementen (Formen, Materialien, Farben, Licht) können verschiedene Zielgruppen angesprochen werden.
Styling am einzelnen funktionalen Produkt hat sich in den 30er- bis 50er-Jahren in den USA zum dominanten Stilprinzip entwickelt. Eine Form wird nicht aufgrund einer funktionalen Anforderung gewählt, sondern weil sie einen hohen optischen Reiz bietet.
Als Begründer des Stylings gilt Raymond Loewy. Seine berühmtesten Produkte neben diversen Kühlschränken oder dem Greyhound-Bus sind wohl die Lucky-Strike-Zigarettenpackung und das Shell-Logo. Das Styling entwickelte sich aus der Werbung und wurde als Ausdruck des Fortschrittglaubens zum Inbegriff des American Way of Life. Hier galt das Design in erster Linie als Marketingfaktor, während die europäische Schule (William Morris, Werkbund, Bauhaus, HfG Ulm) Design immer mit moralischen, künstlerischen und gesellschaftlichen Ambitionen verknüpfte. Charakteristisches formales Merkmal des Stylings ist die Stromlinienform.

Symmetrie

In der griechischen Antike wurde das ästhetische Prinzip der Symmetrie erstmals beschrieben als die Ausgewogenheit, die sich im Verhältnis des Ganzen zu seinen Teilen zeigt. Später - insbesondere im Barock - stand die Spiegelbildlichkeit aller entlang einer Mittellinie angeordneten Teile eines Ganzen im Vordergrund.

Weiterlesen: Symmetrie

selbsterklärend

Wenn ein Design selbsterklärend ist, ist keine Erklärung notwendig; das Produkt "spricht" für sich selbst, d.h. seine Zeichenfunktion und Ergonomie sind so gelungen, dass sich die Bedienung, der Verwendungszweck oder die Integration des Produkts in einen bestimmten (ästhetischen oder funktionalen) Kontext intuitiv erschließen

solide

= gediegen, echt, fest, unerschütterlich und quasi unverwüstlich

stilvoll

In angemessenem Stil; einen charakteristischen Stil aufweisend. Eine stimmige Gestaltung, die durch Harmonie der einzelnen Elemente wie durch das einheitliche Gesamtbild überzeugt, erweckt zumeist auch den Eindruck einer stilvollen Hand.

strukturiert

Unter Struktur (von lat.: "structura" = ordentliche Zusammenfügung, Bauwerk) versteht man den (inneren) Aufbau einer Sache oder eines Systems. Im Design ist diese Struktur nicht immer erkennbar, wenn etwa die konstruktiven Teile eines mehrschichtig aufgebauten Körpers durch eine äußere Schicht oder Polsterung ergänzt oder kaschiert werden, die entweder eine Nutzungsfunktion (wie ein Polster) oder eine formale Aussage tragen (plastische Form, Hülle, Verbindungen und Verblendungen).


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