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Fliesen

Großflächige Fliesen erleichtern die Pflege der Duschkabine. Sie reduzieren damit auch die Zahl der FUGEN, in denen sich SCHIMMELPILZE festsetzen können. Außerhalb der Spritzwasserzone gibt es für Bäder andere Lösungen als Fliesen bis zur Decke. Einrichtungsberater mit Know-how für das komplette Bad informieren Sie über eine Fülle von Möglichkeiten.

Die Vorteile von Fliesen sind teilweise so selbstverständlich, dass man ihre Erwähnung leicht vergisst. Hier finden Sie eine kurze Auflistung einiger Vorzüge:

  • Fliesen brennen nicht. Herabfallende Zigarettenglut lässt die Fliese kalt.
  • Fliesen sind antistatisch. Im Gegensatz zu vielen anderen Belägen, laden Sie sich durch Begehen oder Reibung nicht statisch auf.
  • Fliesen sind hygienisch und leicht zu reinigen.
  • Fliesen sind umweltverträglich. Sie lassen sich umweltgerecht als Bauschutt entsorgen. Die Rohstoffe sind in der Natur vorhanden und Fliesen sind langlebig.
  • Fliesen sind farb- und lichtecht, wie auch strapazierfähig.
  • Fliesen sind druckbeständig. Spitze Absätze verlieren selbst bei glasierten Fliesen ihren Schrecken.

Das Material der Fliesen :

  • Keramik gehört zu den anorganischen, nichtmetallischen Werkstoffen.
  • Die keramischen Rohstoffe sind untergliedert in drei Gruppen, nämlich die Hartstoffe, die Weichstoffe und die Zuschlagstoffe.
  • Die wichtigsten Hartstoffe sind Quarz und Feldspate. Feldspate werden in der Keramikherstellung auch als Flussmittel bezeichnet, da sie eine Senkung des Schmelzpunktes des Quarzes bewirken.
  • Zu den wichtigsten Weichstoffen gehören die Tone und Kaoline. Die Tonminerale sind im Gegensatz zu den Hartstoffen plastisch und gut formbar.
  • Die häufigsten Zuschlagstoffe, die dritte Gruppe der Keramikrohstoffe, sind Kalkstein, Dolomit und Talk. Sie bewirken ebenfalls eine Senkung des Schmelzpunktes und somit der Brenndauer.

Bessere Qualität zum gleichen Preis
Von der Steinzeugfliese zur Feinsteinzeugfliese

Nicht nur für die Fliesenverlegebetriebe, sondern erst recht für den heimwerkenden Laien wird es immer schwerer, aus der Fülle werbender Aussagen über keramische Fliesen, das für ihn richtige Produkt auszuwählen.
In den letzten Jahren werden immer mehr Feinsteinzeugfliesen – im italienischen Gres Porcellanato, im englischen Porcelain Tile genannt – an Stelle von normalen Steinzeugfliesen angeboten, das gilt sowohl für unglasiertes als auch für glasiertes Material.

Was kennzeichnet beide Produkte und wodurch unterscheiden sie sich?

Als Steinzeug bezeichnet man ganz allgemein dichtgesinterte, silikatkeramische Materialien, die heute aus Sprühgranulaten gepresst sind und bei einer Brenntemperatur um 1200°C gebrannt werden.
Die Menge an Poren und der Grad der Offenporigkeit bestimmen über die Materialeigenschaften wie Festigkeit, Verschleißverhalten, Rauhigkeit und Fleckempfindlichkeit. Andere ganz entscheidende Materialeigenschaften wie Frostbeständigkeit und Klebehaftung werden durch die Porigkeit entscheidend mit beeinflusst.


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