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Fachausstellung Bad

Bundesweit gibt es beim Sanitärhandel rund 2000 Fachausstellungen Bad mit einer Fülle von Markenprodukten und Anwendungsbeispielen in allen Preisklassen und Geschmacksrichtungen. Hier können Sie Ihr neues Bad oft als dreidimensionale Planung im Voraus bewundern. Sie erfahren auch, welche Fachhandwerksbetriebe es liefern und einbauen können.

Fachhandwerker

Beim Fachhandwerker sind die Profis für den Badeinbau angesiedelt. Immer mehr Handwerksbetriebe bieten die Komplettdienstleistung für alle erforderlichen Arbeiten aus einer Hand an und garantieren die termingerechte Vollendung zum Festpreis. Etliche Sanitärfachhandwerker haben sich darüber hinaus zu Badeinrichtungsberatern mit eigener Ausstellung entwickelt. Zusammen mit den Ausstellungen des Fachgroßhandels ergibt sich damit ein lückenloses Netz für die Kompetenz rund um`s Bad.

Farbklima

Ein Fächer von aufeinander abgestimmten Farben zur Erzielung eines unverwechselbaren Erscheinungsbildes oder eines bestimmten farblichen Ausdrucks (etwa eines Raumes). Im Corporate Design wird eine bestimmte Farbpalette festgelegt, die zur Gestaltung sämtlicher Publikationen, Signets und öffentlicher Auftritte (Messestand etc.) benutzt werden dürfen.
Ein Farbklima schafft aber auch eine Atmosphäre und emotionale Grundstimmung, die mehr oder weniger kühl oder warm wirken kann — daher wohl die Namensgebung „Klima“.
Je nach Farbdominanz eines warmen oder kühlen Tons bzw. nach der Zugehörigkeit der Farbpalette zum warmen oder kühlen Spektrum (warm: z.B. Rot, Orange, Gelb; kühl: z. B. Blau, Grün, Violett) kann ein in einem bestimmten Farbklima ausgestatteter Raum kühl oder warm auf den Menschen wirken. Die subjektive Temperaturempfindung von Räumen mit warmer oder kalter Farbpalette kann dabei bis zu sieben Grad Celsius schwanken.

Fertigduschen

Sie brauchen nur Anschlüsse für Strom, Wasser und Abwasser sowie einen Quadratmeter Stellfläche. Dann können Sie schon nach kurzer Montagezeit unter die DUSCHE. Komplett vormontierte Kabinen inklusive ARMATUR, Warmwasserboiler und Abwasserpumpe machen es möglich. Fertigduschen sind in erster Linie Nachrüstlösungen für Altbauten.

Feuerton

Spezielles Keramikmaterial, das durch Zumischung bereits gebrannter, zermahlender KERAMIK geringere Schwindungen bei der Produktion (Brennen) aufweist und deshalb maßhaltiger ist. Wird speziell bei großen Keramikteilen (Doppelwaschtische, Duschtassen, etc.) eingesetzt.

Fitness

Ein Bad kann und soll bedeutend mehr sein als eine reine Nasszelle – zum Beispiel ein kleines Fitnesszentrum mit geräumiger DUSCHE. Sie wird in einer Randzone platziert, damit in der Badmitte genügend Platz z. B. für ein Fitnessgerät bleibt. In einem attraktiven Umfeld pflegen Sie morgens nicht nur den Körper, sondern Sie machen auch den Geist frisch. Das Programm unter einer FITNESSDUSCHE mit mehreren Brauseköpfen und Strahlarten beginnt mit einem körperwarmen Normalstrahl. Nach der Reinigung geht da eigentliche Fitnesstraining mit heißerem Wasser und einem kräftigem Massagestrahl los. Wenn Sie den gesamten Körper warm geduscht haben, beginnt das kalte Abbrausen.

Fitnessdusche

DUSCHE, die über zusätzliche Seiten- und Rückendüsen und evtl. einer Dampffunktion verfügt. Zusätzlich kann eine eigene Beleuchtung, Radio/TV etc. möglich sein.

Flachspüler

WC-Schüssel mit horizontaler Auffangplattform, die erst durch das Spülwasser freigespült wird. Vorteil: Analyse der Exkremente leichter, kein Spritzen wie beim Tiefspüler. Typische WC-Form im deutschsprachigen Raum.

Flachspülklosett

Lange Zeit der gebräuchlichste Toilettentyp. Der Flachspüler besteht aus einem schüsselförmigen Toilettentopf, in dessen vorderem bereich das S-förmig geschwungene Abflussrohr ansetzt. Die Schüssel insofern problematisch, als sie die Gerüche länger anhält; andererseits ermöglicht der Blick auf die eigenen Ausscheidungen eine gewisse Gesundheitskontrolle. Den Flachspüler gibt es als Stand- und wandhängendes Modell.

Flaschensiphon

SIPHON, der wie eine Flasche funktioniert in die man ein langes Rohr steckt. Das Abwasser gelangt von oben durch das Rohr in die Flasche und wird an den Flaschenwänden seitlich bis zum Ablauf hochgedrückt. So bliebt immer ausreichend Wasser als Geruchsverschluss stehen. Ein Flaschensiphon wird nur bei Waschbecken bzw. Handwaschbecken eingesetzt. Insbesondere auch für Design-Siphons!

Fliesen

Großflächige Fliesen erleichtern die Pflege der Duschkabine. Sie reduzieren damit auch die Zahl der FUGEN, in denen sich SCHIMMELPILZE festsetzen können. Außerhalb der Spritzwasserzone gibt es für Bäder andere Lösungen als Fliesen bis zur Decke. Einrichtungsberater mit Know-how für das komplette Bad informieren Sie über eine Fülle von Möglichkeiten.

Die Vorteile von Fliesen sind teilweise so selbstverständlich, dass man ihre Erwähnung leicht vergisst. Hier finden Sie eine kurze Auflistung einiger Vorzüge:

  • Fliesen brennen nicht. Herabfallende Zigarettenglut lässt die Fliese kalt.
  • Fliesen sind antistatisch. Im Gegensatz zu vielen anderen Belägen, laden Sie sich durch Begehen oder Reibung nicht statisch auf.
  • Fliesen sind hygienisch und leicht zu reinigen.
  • Fliesen sind umweltverträglich. Sie lassen sich umweltgerecht als Bauschutt entsorgen. Die Rohstoffe sind in der Natur vorhanden und Fliesen sind langlebig.
  • Fliesen sind farb- und lichtecht, wie auch strapazierfähig.
  • Fliesen sind druckbeständig. Spitze Absätze verlieren selbst bei glasierten Fliesen ihren Schrecken.

Das Material der Fliesen :

  • Keramik gehört zu den anorganischen, nichtmetallischen Werkstoffen.
  • Die keramischen Rohstoffe sind untergliedert in drei Gruppen, nämlich die Hartstoffe, die Weichstoffe und die Zuschlagstoffe.
  • Die wichtigsten Hartstoffe sind Quarz und Feldspate. Feldspate werden in der Keramikherstellung auch als Flussmittel bezeichnet, da sie eine Senkung des Schmelzpunktes des Quarzes bewirken.
  • Zu den wichtigsten Weichstoffen gehören die Tone und Kaoline. Die Tonminerale sind im Gegensatz zu den Hartstoffen plastisch und gut formbar.
  • Die häufigsten Zuschlagstoffe, die dritte Gruppe der Keramikrohstoffe, sind Kalkstein, Dolomit und Talk. Sie bewirken ebenfalls eine Senkung des Schmelzpunktes und somit der Brenndauer.

Bessere Qualität zum gleichen Preis
Von der Steinzeugfliese zur Feinsteinzeugfliese

Nicht nur für die Fliesenverlegebetriebe, sondern erst recht für den heimwerkenden Laien wird es immer schwerer, aus der Fülle werbender Aussagen über keramische Fliesen, das für ihn richtige Produkt auszuwählen.
In den letzten Jahren werden immer mehr Feinsteinzeugfliesen – im italienischen Gres Porcellanato, im englischen Porcelain Tile genannt – an Stelle von normalen Steinzeugfliesen angeboten, das gilt sowohl für unglasiertes als auch für glasiertes Material.

Was kennzeichnet beide Produkte und wodurch unterscheiden sie sich?

Als Steinzeug bezeichnet man ganz allgemein dichtgesinterte, silikatkeramische Materialien, die heute aus Sprühgranulaten gepresst sind und bei einer Brenntemperatur um 1200°C gebrannt werden.
Die Menge an Poren und der Grad der Offenporigkeit bestimmen über die Materialeigenschaften wie Festigkeit, Verschleißverhalten, Rauhigkeit und Fleckempfindlichkeit. Andere ganz entscheidende Materialeigenschaften wie Frostbeständigkeit und Klebehaftung werden durch die Porigkeit entscheidend mit beeinflusst.

Formen

Bei Duschen, Wannen und Waschtischen sind eine Fülle von Formen verfügbar. Wenn alle Einrichtungsgegenstände formal und farblich perfekt aufeinander abgestimmt sind, ergibt sich ein Bad zum Wohlfühlen und durchaus auch zum Repräsentieren. Die Berater beim Fachhandwerk und in den FACHAUSSTELLUNGEN BAD entwickeln gemeinsam mit Ihnen attraktive Lösungen. Die Wahl der Form wird von den individuellen Vorlieben und den räumlichen Möglichkeiten beeinflusst. Wichtig ist auch der Gesamteindruck. Die Rundung einer Viertelkreisdusche sorgt beispielsweise dafür, dass ein kleines Bad weniger „vollgestopft“ wirkt.

Fugen

Fugen sind im Bad unverzichtbar, aber kritisch. Deshalb gilt die Regel „Je weniger, desto besser“. Sorgen Sie nach dem Duschen oder Baden für eine ausreichende Belüftung, damit die Fugen trocknen können. So verhindern Sie die Entstehung von SCHIMMELPILZEN.

Funktionalität

Es ist wünschenswert, dass sich DUSCHE, BADEWANNE, WC und Waschtisch gut nutzen lassen - auch von mehreren Personen gleichzeitig. Die Funktionalität spielt deshalb bei der Badplanung eine wesentliche Rolle. Ein Beispiel: Der Badheizkörper sollte in der Nähe der Dusche platziert sein, damit die trockenen Handtücher leicht greifbar sind.

Füllmengenregulierung

Überschwemmungen etwa durch das unbeaufsichtigte Einlaufen der Badewanne verhindern Armaturen mit Füllmengenregulierung: Die gewünschte Wassermenge wird vorprogrammiert, so das der Wasserzulauf automatisch stoppt.

futuristisch

Beschreibt ein zukunftsbezogenes Konzept und eine experimentelle Formgebung, die veränderte Lebensbedingungen voraussetzt bzw. simuliert.


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