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Die Planungsschwerpunkte eines Barrierefreien Bades

13.05.2010 | Rubrik: Badplanung | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Ein oft begangener Fehler ist bei der Planung eines neuen Bades, das erst bei einer Veränderung der Lebensumstände durch Krankheit oder das Altern festgestellt wird, dass die unmittelbare Umgebung baulich oder einrichtungsmäßig nicht ausreichend darauf vorbereitet ist. Dies betrifft in erster Linie die eigene Wohnung, z.B. die Treppenstufen vor dem Eingang, ein zu klein bemessenes Badezimmer oder aber dass man bestimmte Gegenständer nicht mehr gut erreichen oder greifen kann. Ein weiterer großer Fehler ist das viele zuerst ein barrierefreies Bad einrichten und dann mitbekommen das sie dieses durch die baulichen Gegebenheiten gar nicht mehr erreichen können. Aufgrund der demografischen Veränderung in der Gesellschaft ergeben sich daraus für die Sanitärbranche deutliche Potenziale. Eine Nutzung der Marktbranchen für die SHK-Betriebe bedingt qualifiziertes Hintergrundwissen und hohe Beratungskompetenz. Derzeit gelten die DIN 18024 Teil 2 und 18025 Teil 1/2 für barrierefreies Wohnen. Mit der neuen DIN 18040 sollen diese bestehenden Normen inhaltlich vereinfacht werden. Die Folgenden Aspekte werden nun mit berücksichtigt werden.

- sensorische Anforderungen
- vereinfachte Handhabung
- Reduzierung der technischen Regeln, um Barrierefreiheit bei möglichst niedrigen Mehrkosten realisieren zu können

Die DIN 18040 wird sich auf öffentliche zugängliche Gebäude und Wohnungen beschränken. Barrierefreies Bauen ist keine Gestaltungsaufgabe für Randgruppen. Eine barrierefrei zugängliche Umwelt ist für 10%der Bevölkerung zwingend erforderlich, für 40% notwendig und für 100% komfortabel. Die Mehrkosten für eine barrierefreie Planung werden oft überschätzt. Ein unter den Aspekten der Barrierefreiheit errichtetes Gebäude ist flexibel nutzbar, bietet mehr Komfort und hat somit auch einen höheren Marktwert. Nachträgliche Umbauten sind teuer, können aber durch einfache Maßnahmen, die kostenneutral oder mit geringen Mehrkosten verbunden sind, vermieden werden.

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