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Die Legionellen- Seuche

23.06.2009 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Auch in Deutschland sollte das Trinkwasser nicht immer als ungefährlich eingestuft werden, denn es ist der Überträger einer bisher unterschätzten Seuche mit bis zu tausenden Toten im Jahr. Wir reden hierbei von der Legionärskrankheit, diese wird oft auch als Legionellose bzw. als Legionellen- Pneumonie bezeichnet. Das erschreckende hierbei ist das es sowohl junge Menschen als auch wie alte Menschen treffen kann. Jeden kann die Seuche treffen der sein Trinkwasser nicht richtig installiert. Die Hygienischen Vorschriften galten lange Zeit nur für die Wasserwerke und Wasserversorgungsunternehmen, so dass die Probleme erst bei den Privatanschlüssen auftauchen und lange Zeit unbemerkt blieben. Meisten treten solche Probleme allerdings bereits in den Trinkwasserwärmern und den Leitungsnetzen auf. Dabei sind Legionellen in allen Wässern in geringen Keimzahlen vorhanden, aber das ist auch völlig ungefährlich. In Temperaturbereichen zwischen 25 und 55°C kommt es durch Zellteilung zu einer rasanten Vermehrung und damit zur Verseuchung der Leitungsnetze. So können zum Beispiel beim Duschen durch die Atmung die Legionellen n die Lunge gelangen. Schützen kann man sich ganz einfach. Man muss nur darauf achten das Kaltes Wasser auch kalt bleibt und warmes Wasser eine hygienisch sichere Temperatur von 60°C oder mehr aufweist.

Das schaffen aber nur Trinkwassererwärmer, die einerseits scharf zwischen Kaltwasser und Warmwasser schichten und beim Aufheizen keinen „Totraum“ mit niedrigen Temperaturen zulassen. Ein hoher Entnahmegütegrad ist deshalb ein untrügliches Qualitätsmerkmal (mind. 85%). Die geringe Temperaturspreizung bereitet jedoch oft auf der Erwärmerseite Probleme, denn das zurückströmende, kältere Zirkulationswasser kühl die Speichertemperatur von 60°C kontinuierlich aus. Eine Nacherwärmung scheitert oft, weil die Wärmetauscher in ihrer Fläche und Beheizung auf die Erwärmung des Trinkwasser von 10°C auf 60°C ausgelegt ist. So wird ein ständiges Takten des Brenners und Kessels erforderlich.

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