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Die Urinalspülung „proDetect“ von der Firma Villeroy & Boch

28.04.2009 | Rubrik: Aktuell | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Die Urinalspülung proDetect erweitert die die bisherigen Spülsysteme von Villeroy & Boch mit Radartechnik. In dieser Form gibt es sie noch nicht für keramische Urinale. Das hochmoderne 24 GHz HF-Radarsystem „erkennt“, wann ein Urinal benutzt wird und wann die Benutzung beendet ist. Sobald sich ein Benutzer länger als 10 Sekunden vor dem Urinal aufhält, wird nach Benutzung des Urinals das Spülprogramm aktiviert. Die Spülung erfolgt jedoch erst 3 Sekunden, nachdem sich der Benutzer wieder von dem Urinal entfernt hat. Diese Zeiteinstellung hat folgenden Grund: Eine Spülung wird immer nur dann durchgeführt, wenn das Urinal tatsächlich benutzt wurde. Vorübergehende Personen oder Personen, die nur kurz vor dem Urinal stehen bleiben, werden nicht als Benutzer erkannt und es erfolgt keine Spülung. Und: Das Radar arbeitet so genau, dass es selbst kleinste Bewegungen wie die Atmung eines Menschen registriert. Dadurch kann das System erkennen, ob vor dem Urinal tatsächlich ein Benutzer steht oder nur ein statisches Objekt wie beispielsweise der Putzwagen der Reinigungskräfte. Die Vorteile von der Spülung für öffentliche und halböffentliche Bereiche überzeugen. „proDetect“ ist vandalismussicher und zuverlässig. Da die komplette Technik hinter der Keramik verborgen wird, ist es nicht möglich, das Spülsystem von außen zu manipulieren oder zu zerstören.

Und weil keine Sensoren im Siphon eingesetzt werden, arbeitet das System stets zuverlässig und wird weder durch Fremdkörper noch durch Urinstein- oder Kalkablagerungen im Siphon in seiner Leistung beeinträchtigt. Häufiges Warten oder Austauschen des Siphons entfallen, Kostenfaktoren, die nicht zu unterschätzen sind. Verschiedene Spülwassermengen können ebenfalls eingestellt werden. Je nach Vorgabe werden 0,8 l, 2 l, 3 l oder 4 l Wasser pro Spülgang verwendet. Darüber hinaus bietet das System einen so genannten „Stadionmodus“ für den Massenbetrieb. Wenn das Urinal innerhalb kurzer Zeit sehr häufig bzw. konstant benutzt wird, beispielsweise in der Halbzeitpause in Fußballstadien, stellt sich das System automatisch um und spült nur noch alle 60 Sekunden zzgl. der Zeit, die der letzte Benutzer braucht, um sich vom Urinal zu entfernen. Eine Selbstspülfunktion, die automatisch 24 Stunden nach der letzten Benutzung einen Spülvorgang auslöst, reinigt den Siphon und verhindert Ablagerungen oder Geruchsbildung durch einen zu geringen Wasserstand.

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