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WELLNESS-BAD

02.06.2007 | Rubrik: Badplanung, Wellness & Gesundheit | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Der Anspruch "Wellness"

"Wellness" (englisch = Wohlempfinden) hat einen recht umfassenden Bedeutungs-Horizont:
Gesund, aber auch "gut dran" und "gut drauf".

Wellness als Ziel kann man auch von einer Badarchitektur verlangen. In diesem Sinnen wird das Bad dann zu einem Bereich, in dem man nicht nur die tradierte Körperpflege betreibt (Hygiene und Kosmetik), sondern die eigene Persönlichkeit pflegt und zu sich selbst findet, Intimität erlebt, spielerisch neue Energie gewinnt.

Um Wellness als Badfunktion zu verfolgen, sind nicht unbedingt größere Bäder erforderlich. Was nötig wird, ist meist ein veränderter Grundriss bzw. eine neue Anordnung der Sanitärobjekte. Da es ja hauptsächlich um Erholung, Entspannung und Stimulierung der Sinne geht, sind Wellness-Bäder immer wannenorientiert, die anderen Badprodukte treten zurück.

In einer meditativen Stimmung ist der Körper besonders empfänglich für jede Art von Sinnesreizen. Besonders die visuellen Reize durch Farben, Formen, Materialien, Licht und Schatten wirken überproportional.

Wichtig ist auch, die Wanne möglichst nicht einzubauen. Aufjeden Fall muss die Möglichkeit gegeben sein, die Arme frei zu bewegen. Auch der Blick ist extrem wichtig: frei sollte er sein und nicht auf andere Sanitärprodukte fallen, die Divergenten (z.B. Ausscheidungsfunktionen) dienen.

Und...

...wie gesagt, Wellness-Bäder müssen nicht unbedingt groß sein.
Nachfolgende Grundriss-Beispiele basieren auf einer Raumsituation von 5,7m²:

Wellness-Bäder versuchen, über die Haptik (unser Tastsinn) neue Eindrücke zu vermitteln.
Das beginnt mit Textilien und hört bei angenehmen Naturmaterialien wie Holz, Kork und Terracotta auf. Auch die Weichheit der Formen ist ein zentrales Merkmal der Wellness-Bäder.

(typische Materialien bei Wellness-Bädern)

Im Ästhetischen Fokus der Wellness-Bäder stehen jedoch die Farben. Die Farbe wirkt über die Optik auf alle anderen Sinne ein - man nennt das die synästhetische Wirkung von Farben. So kann man mit Farben Gerüche, Geschmack, Geräusche kommunizieren.
Durch die richtige Farbwahl "schmeckt" man quasi das Meer, man "riecht" die Provence usw.
Um das Wellness-Bad zu optimieren muss die Dekoration sorgfältig abgestimmt werden.

(synästhetische Wirkung von Farben)

Wenn Wellness ein Fest für die Sinne sein soll,müssen die Grundfarben richtig gewählt sein. Zwischen einem warmen Gelb (Mediterran) und einem ebenfalls warmen Blau (Azur) ist alles möglich.

Bei den Metallfarben ist Vorsicht geboten: Alle warmen Metallfarben sind erlaubt, auch Silber, Platin und Nickel. Die modernen, weltraumerprobten Nuancen wie Edelstahl und Chrom passen nur zu Fitness-Bädern.

Zur Farbe gehört auch die Beleuchtung. Bitte nur warme Lichtquellen - am besten Kerzen.

Vergessen Sie auch bei der Planung nicht die Wirkung der Düfte, des Gehörs und des Geschmacks. Erlaubt ist die Champagner-Bar genauso wie richtig integrierte Lautsprecherboxen für die


entsprechende Musik.
So kann es im Einzelfall durchaus
richtig sein, einen TV-Anschluss,
ein Telefon oder auch den Internet-Zugang
gleich mit einzuplanen, denn Wellness,
also Wohlempfinden, bedeutet
für jeden ein bißchen etwas
Anderes.

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