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FARBLEHRE

18.01.2007 | Rubrik: Badplanung | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

Vorgaben durch die Natur
Schon die Natur in der unmittelbaren
Umgebung macht Vorgaben für eine
anzustrebende Farbharmonie.
Die gedeckte Farbigkeit von Erd- und Pflanzentönen
erfordert ein entsprechendes Pendant auch
beim Badezimmer.

Unterschiedliche Farbwirkungen auf unterschiedlichem Material und Oberflächen
Bei der Zusammenstellung von Farbkombinationen für das Bad muss die unterschiedliche Farbwirkung, der Oberflächenstruktur berücksichtigt werden. Ein einziger Farbton kann zwei zwar verwandte, aber völlig unterschiedlich wirkende Farbeindrücke vermitteln, wenn er etwa einmal matt auf rauer Struktur und einmal glänzend auf glatter Oberfläche auftragen wird. Es empfiehlt sich daher, die kombinierten Oberflächenstrukturen und Materialien in Bezug auf ihre Farbwirkung zu berücksichtigen.

Sie können Ton in Ton gestalten oder mit Kontrasten arbeiten
Eine harmonische Farbwirkung lässt sich auf verschiedene Art und Weise erzielen. Durch Anwendung von Farben mit gleichem Grauwert oder Ton in Ton entsteht ein ausgewogener Farbklang. Farbharmonie wird aber auch durch ein Spannungsverhältnis von Farbkontrasten wie hell-dunkel oder warm-kalt bewirkt.

Farbtonsättigung und Helligkeit
Verschieden Personen empfinden einen bestimmten Farbton unterschiedlich. Das hängt von der Augenempfindlichkeit oder den Lichtverhältnissen ab. Grundsätzlich wird jedoch eine Farbe durch drei Kennzeichen genau definiert: Farbton, Sättigung und Helligkeit.

Die Ordnung, der Grund- und Mischfarben im Farbkreis
Der Farbton bezeichnet die Farbigkeit wie Rot, Braun oder einen Zwischenwert. Die Sättigung gibt die Intensität der Farbe, den Grad ihrer Buntheit, an. Der Helligkeitswert wird durch den entsprechenden Grauwert der Schwarz - weiß - Skala angegeben. Von diesen Kriterien lassen sich Mischbarkeit der Farben und Farbtöne ableiten. Die Regenbogenfarben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett ergeben de sechsteiligen Farbkreis. Dabei wird unterschieden zwischen den Primärfarben Gelb, Rot, Blau und den Sekundärfarben Orange, Violett und Grün. Sie liegen im Farbkreis zwischen den Farben, aus denen sie entstanden sind. Bei der weiteren Mischung von Primär- mit Sekundärfarben ergeben sich Zwischenfarben wie Gelborange oder Blaugrün für den zwölfteiligen bzw. den vierundzwanzigteiligen Farbkreis. Komplementärfarben heißen die Töne, die sich auf dem Farbkreis gegenüberliegen. Von solchen Paaren wird in der Regel eine Farbe wärmer als die andere empfunden. Warme Farben haben überwiegend Rot- oder Gelbanteil, während kalte überwiegend Blauanteile haben. Reine Komplementärfarben wirken für die Anwendung in Räumen zu farbstark und müssen deshalb aufgehellt oder getrübt werden.

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